FDP-Fraktion Hamburg-Nord: Prestigeprojekte und Wasserköpfe einsparen – nicht bürgernahe Dienstleistungen
Zu den Planungen des Senats, die Einsparungsanforderungen an die Bezirke drastisch zu erhöhen, erklärt der Vorsitzende der FDP-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord, Claus-Joachim Dickow:
“Die Bezirke sollen nach dem Willen des Senats jährlich 30 Millionen Euro einsparen. Fünfeinhalb Millionen Euro davon entfallen auf den Bezirk Hamburg-Nord. Solche Beträge können nicht ohne erhebliche Einschnitte in das bürgernahe Dienstleistungsprogramm der Bezirke erzielt werden. Wir müssen – wenn diese Forderungen umgesetzt werden - also damit rechnen, dass der Senat auch unseren Bezirk zwingen wird, die Öffnungszeiten, zu denen Bürger ihren Reisepass bestellen oder sich in der Mütterberatung helfen lassen können, drastisch eingeschränkt werden. Es wird länger dauern, bis man seine Baugenehmigung erhält oder der Antrag auf Grundsicherung bearbeitet wird. Außerdem werden die Gebühren für Dienstleistungen des Bezirks deutlich erhöht werden. Insofern ist die Haltung der Bezirksamtsleiter verständlich. Wer wie der schwarz-grüne Senat Einsparungen verlangt, muss auch sagen, wo Leistungen beschnitten werden sollen.”
Turnusmäßig hat die FDP-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord ihren Vorstand neu gewählt.
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