Für unseren Wahlkreis in die Bürgerschaft:

Petra Wichmann-Reiß, stv. Bezirksvorsitzende der FDP in Hamburg-Nord
Petra Wichmann-Reiß, verheiratet und Mutter einer Tochter, lebt seit vielen Jahren in Hamburg-Hohenfelde. Die Fachanwältin für Medizinrecht ist seit 2008 politisch in der Bezirksversammlung als hinzugewählte Bürgerin engagiert, unter anderem im Ausschuss für Gesundheit, Soziales und Integration. In ihrer Freizeit geht die stellvertretende Vorsitzende der FDP Hamburg-Nord gerne ins Theater, Kino und zum Sport.
Petra Wichmann-Reiß im Interview:
Welches Thema liegt Ihnen für Hamburg besonders am Herzen?
„Mir ist sehr wichtig, dass in Hamburg Wohnraum für alle erhalten bleibt. Meiner Meinung nach muss dabei das besondere Augenmerk auf die energetische Sanierung von Wohnhäusern gelegt werden. Da die Fördermittel des Bundes nur noch in geringem Umfang vorhanden sind, müssen die Mieter der Wohnungen nach entsprechender Sanierung mit erheblich höheren Kosten rechnen. Da diese als Modernisierung und nicht als Instandhaltung gelten, können die Kosten auf die Mieter umgelegt werden. Dies kann sogar zu einer Verdopplung der Miete und auch darüber führen. Bisher standen Bundesmittel in Form von Förderprogrammen zur Verfügung, diese sind nun verbraucht.“
Wie kann die Hamburger FDP Einfluss auf günstigen Wohnraum nehmen?
“Zum einen muss auf Berlin eingewirkt werden. Das heißt, man muss die Förderprogramme neu auflegen bzw. die Bedingungen der bestehenden Programme mieterfreundlicher gestalten. Zum anderen muss die Stadt Hamburg ihrerseits entsprechende Förderprogramme schaffen. Hier muss dringend etwas geschehen, damit alte Menschen, Familien mit Kindern oder Alleinerziehende nicht aus Hamburg wegziehen müssen, weil sie sich die Mieten nicht mehr leisten können.”
Manche Stadtteile haben einen Fachärztemangel – vor allem Kinderärzte fehlen in einigen Bezirken. Was möchten Sie dagegen unternehmen?
“Die wohnortnahe, medizinische Versorgung ist auch eines meiner Themen. Es muss sichergestellt werden, dass es auch in den Randbezirken Hamburgs ausreichend Kinderarztpraxen gibt. Es ist unzumutbar, wenn Eltern mit ihrem fiebernden Kind lange Wege mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen müssen. Hier muss entsprechend auf die Kassenärztliche Vereinigung eingewirkt werden. Leider ist das in der Vergangenheit von keiner Partei in der Bürgerschaft gemacht worden.”
Wie stehen Sie zu Einsparungen im Bereich Kultur?
“Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Vielfalt der privaten Bühnen in Hamburg erhalten bleibt. Es ist zu befürchten, dass durch den Protest des Schauspielhauses nun versucht werden wird, Geld nicht dort zu sparen, sondern bei den Privattheatern. Das muss verhindern werden.”
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Für unseren Wahlkreis in die Bezirksversammlung:

Claus-Joachim Dickow, Vorsitzender der FDP-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord
Claus-Joachim Dickow (45) ist ein waschechter Hamburger, der sich bereits seit vielen Jahren in seiner Stadt politisch engagiert. Besonders am Herzen liegt dem Dulsberger Hamburg-Nord – ein Bezirk, in dem man gerne lebt und arbeitet. Der sympathtische Anwalt hat immer ein offenes Ohr für die Bürger und versucht, deren Wünsche in der Bezirksversammlung einzubringen. So ist es nicht verwunderlich, dass Claus-Joachim Dickow bereits 2008 als Spitzenkandidat des Wahlkreises Barmbek-Uhlenhorst-Dulsberg für die Bezirksversammlung gewählt wurde und seitdem dort Vorsitzender der FDP-Fraktion ist. In seiner Freizeit interessiert sich Dickow für die hamburgische Geschichte und Literatur, sportlich hält er sich durch Tischtennis fit.
Claus-Joachim Dickow im Interview:
Nennen Sie 3 gute Gründe, warum die FDP in Hamburg gewählt werden sollte.
“1. Die FDP bringt frischen Wind in die Bürgerschaft und die Bezirke.
2. Die FDP steht für eine verlässliche Politik im Interesse der Bürger
3. Nur mit der FDP gibt es eine Politik der Mitte gegen ideologische Experimente”
Wofür steht die FDP in Hamburg-Nord?
“Die FDP Hamburg-Nord steht für eine Politik des Machbaren. Wir wollen die Situation der Menschen vor Ort verbessern und nicht so tun, als ob wir alle Übel dieser Welt beseitigen könnten.”
Ihre größten Erfolge in den letzten 2 Jahren in der Bezirksversammlung Hamburg Nord?
“Die FDP-Fraktion in der Bezirksversammlung hat viele Dinge angeschoben oder die Realisierung gesichert. Am wichtigsten waren mir die Schaffung des Community-Centers “Barmbek-Basch” in Barmbek-Süd, die Durchsetzung der Brücke über den Osterbekkanal in der Jarrestadt (Baubeginn im Sommer 2011) und die Sicherung des Alsterbergs für den Wohnungsbau. Dort wollte die Sozialbehörde bis zu 800 Obdachlose und Flüchtlinge in völlig unzureichenden Unterkünften unterbringen.”
Welches Projekt für Ihren Bezirk liegt Ihnen besonders am Herzen?
“Für die nächste Wahlperiode: Die Schließung der maroden Justizvollzugsanstalt in Fuhlsbüttel und stattdessen dort die Schaffung eines attraktiven und bezahlbaren Wohnquartiers.”
Wie wichtig ist Ihnen der persönliche Kontakt zu den Bürgern?
“Der persönliche Kontakt zu Bürgern und Institutionen im Bezirk ist mir sehr wichtig, da Bezirkspolitiker nur durch den direkten Draht mitbekommen, wo es Missstände abzustellen gilt und wie die Entscheidungen der Bezirksversammlung und ihrer Ausschüsse bei der Bevölkerung ankommen. So sind z.B. die Bordsteinabsenkungen im Umfeld des U-Bahnhofes Hamburger Straße, die die FDP im Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst durchgesetzt hat, durch zwei Bürger initiiert worden, die mich an einem Infostand angesprochen haben.”
Wie weit kann der Bürger den Wahlversprechen der FDP trauen?
“Das Wort ‘Wahlversprechen’ ist mir zu hoch gegriffen. Die FDP hat in ihrem Wahlprogramm Zielvorstellungen formuliert, die sie gerne durchsetzen möchte. Wir werden nur dann eine Koalition im Bezirk Hamburg-Nord eingehen, wenn wir einen Großteil davon umsetzen können.”